Ausbildungsplätze schaffen – Qualität und Nachhaltigkeit sichern Fachtagung am 18. April in der IHK Frankfurt stellt Ergebnisse von IUBA vor - erfolgreiche Arbeit soll in die Breite getragen und fortgesetzt werden

Impressionen

"Wir freuen uns sehr, dass unser hessisches Projekt 'IUBA - Internationale Unternehmen bilden aus" dazu beigetragen hat, dass viele dieser Unternehmen ihr Engagement für die Berufsbildung junger Menschen in den letzten Jahren spürbar verstärkt haben", sagte Wirtschaftminister Dr. Alois Rhiel und bestätigte die Absicht des Landes, im Rahmen der neu gestarteten Qualifizierungsoffensive Hessen weiterhin Mittel für die Information und Beratung von Unternehmen mit internationaler Unternehmensführung bereit zu stellen.

Dr. Brigitte Scheuerle, Geschäftsführerin des Geschäftsfelds Aus- und Weiterbildung in der IHK Frankfurt, referierte über die Geschichte des Projektes und präsentierte die neu erschienene Broschüre "Über die Schwelle helfen", die die Arbeitsweise von IUBA dokumentiert. In vier verschiedenen Workshops wurden erfolgreiche Akquisestrategien des Projektes, Formen der Unterstützung von Erstausbilder/innen sowie Möglichkeiten der Durchführung von Teilen der Berufsausbildung im europäischen Ausland vorgestellt und diskutiert. Auch die Frage der Nachhaltigkeit war Thema eines Workshops.

In einem Podiumsgespräch diskutierten Bildungsexpert/inn/en, Vertreter/innen von Politik, Gewerkschaften und Unternehmer/innen die Neuordnung der Ausbildereignungsverordnung (AEVO) - welche Konzepte und Strategien sollen zukünftig weiter verfolgt werden?

Fazit der Fachtagung: Unternehmen mit internationaler Unternehmensführung lassen sich in großer Zahl von den Vorteilen der Ausbildung im dualen System überzeugen, wenn sie die richtigen Informationen erhalten. Gerade Unternehmen, die zum ersten Mal ausbilden, brauchen jedoch Unterstützung und sollten möglichst niedrigschwellig an die Ausbildung herangeführt werden.

Einige Dokumente und Materialien zur Tagung können Sie sich hier herunterladen. Klicken Sie bitte auf die jeweiligen Programmpunkte des Tagungsprogramms.

9.30 Uhr

Begrüßungskaffee

Gelegenheit zum Besuch der Ausstellung "Unternehmen mit internationaler Unternehmensführung im Rhein-Main-Gebiet"

10.00 Uhr

Begrüßung

Dagmar Bollin-Flade, Vizepräsidentin der IHK Frankfurt
Dr. Alois Rhiel, Hessischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung
Yawed Nazari, Back Factory, Frankfurt

Moderation: Constanze Brucker, INBAS GmbH

11.00 Uhr

"Das IUBA-Projekt: Aktivitäten in Hessen 2001 - 2008"

Dr. Brigitte Scheuerle, IHK Frankfurt am Main (PDF, 1192.6 KB)

11.30 Uhr

Workshops mit fachlichem Input

WS 1: Erfolgreiche Strategien zur Akquise von Ausbildungsplätzen (PDF, 115.2 KB)

Hasan Kara, IHK Frankfurt
Petra Werner, IHK Offenbach
Yasemin Alper, Buchhaltungsbüro Alper
Marcus Wörfel, Chip 1 Exchange GmbH & Co. KG

WS 2: Nachhaltigkeit – Wie wird Ausbildung zum festen Bestandteil der Betriebskultur? (PDF, 103.2 KB)

Alexandra Sterzik, IHK Kassel
Ethem Tosun, Subway Sandwiches
Jörg Röder, Frankenstolz GmbH

Moderation: Peter Braune, IHK Frankfurt

WS 3: Formen der Unterstützung von Erst-Ausbilder/innen

Anette Curth, INBAS GmbH (PDF, 361.1 KB)
Yasemin Ince, Yadex International
Marco Randazzo, Randazzo GmbH Gusto
Karl-Heinz Lüke, Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft

Moderation: Ralph Kersten, INBAS GmbH

WS 4: Durchführung von Teilen der Berufsausbildung im europäischen Ausland

Sybilla Drews, Nationale Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (PDF, 160.9 KB)

Moderation: Heike Weidmann, IHK Frankfurt am Main (PDF, 130.8 KB)

13.00 Uhr

Mittagsimbiss

13.45 Uhr

Podiumsgespräch: Perspektiven für eine Neugestaltung der Ausbildereignungsverordnung (AEVO)

Dr. Monika Bethscheider, Bundesinstitut für Berufsbildung
Wolfgang Bischoff, Bundesministerium für Bildung und Forschung
Dr. Michael Ehrke, IG Metall
Dr. Thilo Pahl, Deutscher Industrie und Handelskammertag
Jörg Röder, Frankenstolz GmbH
Dr. Brigitte Scheuerle, IHK Frankfurt
Alexander Werner, Crytek GmbH

15.15 Uhr

Schlusswort

Dr. Brigitte Scheuerle, IHK Frankfurt